Strategie

Inhalt

TREUHAND|SUISSE definiert die Schwerpunkte der künftigen Verbandsarbeit. Die klare Positionierung wird für eine verbesserte Wahrnehmen innerhalb und ausserhalb unserer Branche sorgen.

Strategie 2030

Grundlagen für die Zukunft gelegt

Die strategische Weiterentwicklung von TREUHAND|SUISSE stand im Juni 2024 im Mittelpunkt der Zentralvorstandssitzung. In einem ganztägigen Workshop wurden Ideen gebündelt, Schwerpunkte definiert und die Basis für eine moderne, zukunftsorientierte Strategie geschaffen. Im Zentrum stand die Frage, wie das Label TREUHAND|SUISSE künftig noch stärker positioniert werden kann – mit dem Ziel, den Mitgliedern zusätzlichen Nutzen zu verschaffen und das Label als klares Qualitätsmerkmal zu etablieren. Schnell wurde deutlich: Innerhalb der Branche ist die Marke gut verankert, ausserhalb jedoch noch wenig bekannt.

Titelschutz bleibt schwierig

Einen besonderen Akzent setzte der Input von Giovanni Bernasconi (SBFI) zum Thema Titelschutz. Er machte deutlich, dass ein rechtlich durchsetzbarer Schutz des Titels «Treuhänder» in der Schweiz kaum realistisch ist. Der Verband prüft deshalb alternative Wege, um die Positionierung seiner Mitglieder und des Berufsstands nachhaltig zu stärken.

Klarheit über das Berufsbild

Ein weiterer Schwerpunkt war die Sichtbarkeit des Berufsbilds. Nach aussen soll klarer kommuniziert werden, welche Kernaufgaben Treuhänderinnen und Treuhänder übernehmen: Buchhaltung, Steuern und Revision. Nicht dazu gehört hingegen die Vermögensverwaltung. Ebenso bekräftigt wurde, dass TREUHAND|SUISSE in erster Linie die Interessen der Schweizer KMU vertritt.

Projektgruppe Strategie gestartet

Die Diskussionen zeigten, dass der Verband in vielen Bereichen bereits stark aufgestellt ist – etwa bei der Aus- und Weiterbildung, der Förderung der Mitglieder und der Qualitätssicherung. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, wurde eine Projektgruppe Strategie ins Leben gerufen, die von einem externen Partner begleitet wird. Seit Anfang 2025 laufen Workshops und Soundingboards, um unterschiedliche Interessengruppen einzubinden und gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte zu definieren. Erste Erkenntnisse aus diesen Prozessen fliessen bereits in konkrete Projekte ein.

Nächste Schritte

Die Arbeitsgruppe wird von einem externen Partner begleitet. Ab 2025 finden Workshops und Soundingboards statt, um unterschiedliche Stakeholder in die Strategiearbeit einzubeziehen. In diesen Formaten soll definiert werden, wo die nächsten Entwicklungsschritte liegen und wie zusätzlicher Mehrwert für die Mitglieder geschaffen werden kann.

Blick nach vorn

Für die nächsten Jahre zeichnen sich mehrere Schwerpunktthemen ab:

  • Künstliche Intelligenz und Automatisierung: Chancen nutzen und Mitglieder gezielt unterstützen.
  • Förderung von Nachwuchs und Lehrbetrieben: Fachkräfte langfristig sichern.
  • Kooperation mit Partnerverbänden: Kräfte bündeln und Synergien schaffen.


Mit diesen Initiativen schafft TREUHAND|SUISSE die Grundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken – und den Mitgliedern auch in einem dynamischen Umfeld eine starke Stimme zu geben.

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